Wer sind wir?

 

Ach, das ist wohl eine ewige Frage -oder? Aber hier doch ein paar Gewissheiten - kurz und knapp:

 

Zwei Menschen - zwei Brüder mit

  • zwei Velos und vier Rädern,
  • zwei Herzen,
  • zwei Köpfen,
  • zwei Vorstellungen die sich manchmal überschneiden,
  • mehr als zwei Träumen, 
  • unzähligen Ängsten und Unsicherheiten, 
  • und einer doppelten Portion Neugier. 

Der Rest ist ungewiss, offen, schwankend und gestaltbar. 

 

Das ist Sämi...

 

Der Macher. Ohne ihn sässe ich sicherlich heute noch zu Hause und die Reisen würden nur in meinem Kopf stattfinden. An dieser Stelle: Danke für's Rauskitzeln!

 

Ansonsten ist Sämi der typische Nachzügler in einer Familie. Verwöhnt, grossmaulig und egozentrisch. Daneben aber auch wunderbar grossherzig, motivierend, lustig .... und trinkfest. 

 

Fazit: Mich hätte es durchaus schlimmer treffen können. 

...und das Patrick

Ohne Padi wären wohl so manche Dinge nicht so glimpflich ausgegangen. Patrick der Überlegte und ich der "Ach komm wir machen es einfach"-Typ - eine Kombi die (meistens) wunderbar funktioniert. Wenn ich dann doch manchmal meinen Kopf durchsetze und es dabei zufällig in einem Lehmdebakel mit blockierten Rädern endet, dann ist es besser wenn ich den Mund halte und abwarte, bis die dicke Luft sich etwas verdünnt hat. Dies dauert je nach Gegenwind zum Glück nur wenige Tage. 


Was machen wir?

 

Velölen halt... Und wenn wir nicht Fahrrad fahren, machen wir viele andere tolle Dinge.

 

Wie kam es dazu?

 

Tuut... Tuut...

Hallo Sämi...

Patrick!, Patrick! Fahren wir auch mit dem Rad nach Shanghai? 

... !???!

 

Von den Hoepner-Zwillingen inspiriert, wurde Sämi quasi innert einer Fernseh-Halbstunde zum Fahrradabenteurer, Survival-Profi und ... Grössenwahnsinnigen. 

 

Patrick, der ganz klar dem realistischen mehr zugetan, und ja, manchmal auch eine Spassbremse, ist, dämmte diese Euphorie auf eine erste kleine Tour, an und um den Bodensee, hinunter. Und so fing dann alles an...

 

Wir konnten zwar beide Fahrradfahren, aber die Berner Stadtgrenze haben wir mit dem Fahrrad eigentlich noch nie wirklich verlassen. Auch das Tourenplanen war Neuland für uns und von Reifenwechseln hatten wir so viel Ahnung wie von der Quantenphysik. Abenteuer eben. 

 

 

Warum machen wir das?

 

Hm, eine durchaus berechtigte Frage und eine, die wir uns auch immer wieder stellen. Besonders bei Regen und Gegenwind auf einem Sandweg radelnd oder wenn bei 36 Grad die Pyrenäen bevorstehen, fällt uns eine klare Antwort auch nicht mehr ganz so leicht... 

 

Aber natürlich haben wir Beweggründe, Wünsche und Träume, die uns veranlassen dies zu tun. Diese sind relativ simpel - so wie eigentlich alles auf einer Radtour.

 

Wir wollen bzw. wünschen uns: 

  • dem Alltagstrott entfliehen und Abenteuer erleben
  • nichts weniger als den Weltfrieden (Padi)
  • Zeit zusammen verbringen und uns anders und besser kennenlernen
  • berühmt werden (Sämi) 
  • die Natur erleben und mit ihr leben
  • uns aus unseren Komfortzonen locken und unsere Grenzen ausloten
  • Ängste und Unsicherheiten überwinden (Padi) 
  • dem, zumindest in materiellen Belangen, einfacheren Leben frönen
  • berühmt werden...! (Sämi) 
  • andere Menschen und ihre Träume zu treffen
  • habe ich das mit den Unsicherheiten schon erwähnt? ! (Padi)

  • Das mit der Körperfitness ist so eine Sache und eher zweit- bis gar-nicht-mehr-auffindbar-rangig (mensch zähle doch mal unsere Aufnahmen mit Glimmstengel)
  • hat Aeschbacher schon angerufen?!? (Sämi)   

Übrigens trägt jeder von uns diese Auflistung als Spickzettel um den Hals und wird bei oben genannten Sinnkrisen, wie ein Mantra rezitiert. Was durchaus manchmal zu schrägen Blicken von anderen Menschen führen kann.